Rote Beete

rote Beete

Foto: Eva Ernst

... oder Rande

Die Rote Beete, auch Rande genannt, ist von hohem gesundheitlichem Wert. Wenn man der Volksmedizin glauben will, soll sie sogar wahre Wunder vollbringen. Viele Inhaltsstoffe der saftigen roten Rübe sind zumindest unter „Zellschutzstoffe“ einzureihen.

Die enthaltenen Bioflavone sind antioxidativ. Sie schützen die Zellen vor dem Angriff der Sauerstoff-Radikalen und verbessern die Zellatmung.

Betain regt Leber und Galle an, wirkt antibakteriell und stärkt zusammen mit Vitaminen und Mineralien das Immunsystem. Cholin macht das Fett flüssiger und verhindert damit seine Ablagerung an den Arterienwänden und das Betanidin und Rutin festigt diese und erhöht die Widerstandsfähigkeit der Kapillare.

Dazu enthält die Rote Beete die wertvollen Eiweißbausteine Asparagin und viel Kalium, Magnesium und Natrium und ist daher gut für eine basische Ernährung. Außerdem Eisen und Kupfer zur Blutbildung und Vitamin A, B, C und - sie schmeckt gut und erfrischend, warm oder als Salatbeilage.

Von Ende Mai bis Mitte August können junge, kleine Rote Beete gekauft werden. Rote Beete wird in Gemüseabteilungen auch fertig gekocht angeboten; sie kann daher bei Zeitmangel einfach verarbeitet werden.