Vestische Literatur-Eule

Plakat Autorennacht

Plakat Autorennacht (Ausschnitt)

Hertener Volker Köhn erhält Literaturpreis

Am vergangenen Samstag, den 10. November 2012, fand nunmehr zum 25. Mal die jährliche Recklinghäuser Autorennacht statt. Zum Thema „Fünfundzwanzig“ wurden 23 Arbeiten aus dem Vest eingesandt. Die Jury – bestehend aus Gudrun Güth, Claudia Kociucki und Sylvia Seelert (Kulturamt Herten) – wählte im Vorfeld Werke von neun Autoren aus, die im gemütlichen Ambiente der Recklinghäuser Altstadtschmiede jeweils 15 Minuten Zeit hatten, ihre Texte vorzutragen.

Werner Fondermann moderierte die Veranstaltung der Neuen Literarischen Gesellschaft Recklinghausen und der Altstadtschmiede.

Die Hertenerin Anja Ollmert las als erste vor: „Fünfundzwanzig Dinge, die ich nie machen wollte“.  Ihr folgten die Autor(inn)en Harald Landgraf, Joachim Polnauer, Katja Klein, Harry Richter, Wilfried Besser, Alexander Husnik, Volker Köhn und Andrea Rohmert. Michael Mikolaschek begleitete den Abend musikalisch am Piano.

Der Literaturpreis, die „Vestische Literatur-Eule“, wurde schließlich an den Hertener Volker Köhn verliehen. Dessen Text „Schlechte Karten“ über die Nachbarin Frau Hockenbrink und ihren Kongo-Graupapagei Lord überzeugte die dreiköpfige Jury am meisten.

Alexander Husnik erhielt mit seiner Geschichte „Der Papst, Recklinghausen und ich“ den Publikumspreis.

Den Literaturpreis selbst, eine in Acryl auf Keilrahmen gemalte Büchereule, gestaltete die Künstlerin Eva Ernst aus Herten.